Mittwoch, 25. Januar 2012
Überraschende Ereignisse und stetige Entwicklungen
Vor ein paar Wochen war ich noch ziemlich am Boden zerstört. Die Welt um mich herum erschien mir grau und trist. Der Weg, den ich seither eingeschlagen habe, hat mir wieder neue Kraft und Zuversicht gegeben. Dank einzelner guter Freunde fand ich den Zuspruch, der mich nicht verzagen ließ. Das Ich, welches nun diese Zeilen schreibt, ist einem fortschreitenden Prozeß der Besserung und hat sich wieder einem aktiveren Leben zugewandt.

Es ist eine Entwicklung, die natürlich nicht nur geradlinig, ohne kleine Rückschläge verläuft. Kleinere Schwächemomente hatten sich noch eingeschlichen, hielten mich aber nicht von meinem eingeschlagenen Kurs ab. Parallel dazu gibt es dann auch spontane Ereignisse, welche nicht vorhersehbar waren.

Meine liebe Freundin, seit Monaten eine große Stütze, hat selbst private Probleme. Sie ist im Streit von zuhause ausgezogen. Ihr Freund hat sie fantastisch unterstützt und beschützt, mich haben beide dabei ins Vertrauen gezogen, um ihnen zuzuhören, meine Meinung zu erfragen.

Probeleme, die sich kurzfristig am Arbeitsplatz ereigneten, haben mich ebenfalls nicht zurückgeworfen. Im Gegenteil: ich gewinne auch hier wieder an Selbstsicherheit und Kraft. Beides drohte ich auch in diesem Bereich zu verlieren, obwohl mir mein Beruf noch immer mit Berufung verbunden war. ...ist. Meine persönliche Motivation ist schon seit Jahren ein Anker im Strudel der kollegialen Probleme.

Kurz gesagt: es geht bergauf.

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Sonntag, 22. Januar 2012
Mix-Tape
Davon hatte ich ziemlich viele. Und ich fand's toll, eine abwechslungsreiche Kassette laufen zu lassen. In meinem ersten Auto hatte ich immer 5 bis 10 selbstgemachte Sampler griffbereit und erntete meistens positive Resonanzen. Auch für Partys hatte ich passende MCs mit richtigen Krachern vorbereitet:
AC/DC, Van Halen, Deep Purple, Bon Jovi, Def Leppard, Kiss, Aerosmith, Free, Bad Company, Rolling Stones, Beatles, T. Rex, The Sweet, ... und, und, und...
Heute werde ich mir einen CD-Mix zusammenstellen. Eine grobe Richtung schwebt mir schon vor. Es wird wohl weniger eine Rock-Granate, sondern eher eine Mischung aus aktuellen Hits und persönlichen Favoriten des letzten Jahres. Aber vielleicht schaffe ich es noch, mich selbst zu überraschen... ;-)

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Samstag, 21. Januar 2012
Die lieben Kollegen...
Es hätte wohl kaum passender kommen können. Jetzt, wo ich meine privaten Probleme halbwegs im Griff habe, oder zumindest für mich Klarheit gewonnen habe, fangen die Probleme am Arbeitsplatz an.
Warum gibt es Kollegen, die ihren Verstand regelmäßig an der Garderobe abgeben? ...sich mit böswilliger Hetzerei befassen? ...sich die Birne wegsaufen?
Es ist mir unbegreiflich.
Alkohol ist sicher ein heißes Eisen. Ist es selbst Auslöser für Probleme oder meint jemand diese damit ausblenden zu müssen? Ich möchte es vermeiden, mich zu sehr in Privatangelegenheiten der Kollegen einzumischen, aber sobald es betriebliche Abläufe behindert oder gefährdet wird's kritisch.
Ältere Kollegen, die sich im Ton vergreifen und Auszubildende vor einem Kunden rüde anfahren, haben in ihrer eigenen Ausbildung wohl nicht richtig aufgepasst.
Beides ärgert mich sehr. So sehr, daß ich jetzt an einem freien Tag mich damit befasse und hier meinen Gedanken - mehr oder weniger - freien Lauf lasse.
Früher konnte ich Probleme sehr gut von mir fernhalten bzw. nicht mit nach Hause nehmen. Das hat sich geändert. Aus betrieblichen Gründen.
Zumindest belastet es mich nicht so sehr, daß es mir das Wochenende versaut. Aber es ist schon erschütternd, wie die eigene Berufung und die dahinter stehende Motivation im Beruf angegriffen wird. Ein gewisses Maß an Idealismus habe ich mir immer versucht zu erhalten. So wie es sich seit ein paar Monaten entwickelt, werde ich allerdings gut beraten sein, mein dickes Fell zu pflegen bzw. zu
stärken.

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Mein Dank und meine Antwort an eine liebe Freundin
Innerhalb von wenigen Wochen oder Tagen kann sich vieles verändern. Was vorher noch trostlos erschien, trägt einen Funken Hoffnung, was zuvor problemlos wirkte, beinhaltet nun Neid und Mißgunst.

Meiner lieben Freundin, die mich in mehreren Wochen unterstützte, aufrichtete und mir Mut zusprach, darf ich nun ebensolche Hilfe zukommen lassen, kaum daß es mir wieder besser geht. Und es gibt nichts, was ich lieber tun würde. Ohne daß ich dabei eine Schuld begleiche, nein, einfach nur von ganzem Herzen ihr zur Seite stehen.

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