Dienstag, 28. Februar 2012
Karriere und Kollegialität
janoschs-laberecke, 12:13h
Mir wurde schon oft vorgeworfen, ich sei zu skeptisch, ich würde mehr Probleme sehen, als es gäbe. Und doch hat sich dann später in vielen Situationen herausgestellt, daß ich mit meinen Beobachtungen und meiner Voraussicht richtig lag. Mittlerweile bin ich zum Abteilungsleiter befördert worden, was allerdings bei manchen Kollegen/-innen auf Unbehagen stieß, da diese einen anderen Wunschkandidaten hatten. Damit kann ich leben, denn ich weiß, daß ich nicht "everybody's darling" bin oder sein werde.
Viel interessanter finde ich meine aktuellsten Beobachtungen. Damit will ich nicht sagen, daß ich meine Kollegen/-innen "verfolge" oder "bespitzele"; nein, das würde ich niemals tun! Wenn ich aber eins und eins zusammenrechne, stoße ich immer wieder auf neue Erkenntnisse. Wo ich vorher noch ein Freund war, geht man auf Distanz zu mir. Wo ich vorher ein normaler Kollege war, will man vordergründig bei mir "beliebt" sein, aber hinter meinem Rücken fallen nur negative Äußerungen.
Obwohl ich bei einzelnen mit derartigem Verhalten rechnen musste, erschrecke ich doch, wie sehr meine Vermutung zutreffend ist.
Wie gesagt, damit kann ich leben, aber ich würde mich selbstverständlich über anderes Verhalten freuen. Mein Privatleben habe ich mittlerweile viel mehr von meiner Arbeit getrennt, eine Entwicklung, welche aber schon vor meiner Beförderung begonnen hatte. Dies hilft mir ungemein abzuschalten.
Ein paar Probleme sind noch in Arbeit, andere lösen sich von alleine. Nach ca. 20 Jahren Berufserfahrung bin ich noch kein "burn-out"-Patient. Meine Motivation möchte ich mir weiterhin erhalten, damit ich auch in Zukunft Spaß bei der Arbeit habe.
Hier ist mir mein Privatleben wieder ein guter Ausgleich. Viele persönliche Probleme konnte ich in den vergangenen Wochen bearbeiten und auch abhaken, so daß ich meine innere Ruhe wiederfand.
Viel interessanter finde ich meine aktuellsten Beobachtungen. Damit will ich nicht sagen, daß ich meine Kollegen/-innen "verfolge" oder "bespitzele"; nein, das würde ich niemals tun! Wenn ich aber eins und eins zusammenrechne, stoße ich immer wieder auf neue Erkenntnisse. Wo ich vorher noch ein Freund war, geht man auf Distanz zu mir. Wo ich vorher ein normaler Kollege war, will man vordergründig bei mir "beliebt" sein, aber hinter meinem Rücken fallen nur negative Äußerungen.
Obwohl ich bei einzelnen mit derartigem Verhalten rechnen musste, erschrecke ich doch, wie sehr meine Vermutung zutreffend ist.
Wie gesagt, damit kann ich leben, aber ich würde mich selbstverständlich über anderes Verhalten freuen. Mein Privatleben habe ich mittlerweile viel mehr von meiner Arbeit getrennt, eine Entwicklung, welche aber schon vor meiner Beförderung begonnen hatte. Dies hilft mir ungemein abzuschalten.
Ein paar Probleme sind noch in Arbeit, andere lösen sich von alleine. Nach ca. 20 Jahren Berufserfahrung bin ich noch kein "burn-out"-Patient. Meine Motivation möchte ich mir weiterhin erhalten, damit ich auch in Zukunft Spaß bei der Arbeit habe.
Hier ist mir mein Privatleben wieder ein guter Ausgleich. Viele persönliche Probleme konnte ich in den vergangenen Wochen bearbeiten und auch abhaken, so daß ich meine innere Ruhe wiederfand.
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janoschs-laberecke,
Samstag, 17. März 2012, 14:02
Selbstfindung und Gemeinschaft
Seit ich die vorangegangen Zeilen geschrieben habe, saß ich schon mehrfach am PC und überlegte, was ich weiter hier schreiben könne. Für mich persönlich darf ich dies als ein gutes Zeichen verbuchen, denn der Ursprung dieses Blogs liegt in einer tiefen Krise, die mich ein paar Wochen lang beschäftigte. Es ist nicht so, daß ich um mich herum nur noch Sonnenschein und Schmetterlinge sehe, aber ich habe meine Souveränität wiedergefunden. Ich fühle mich besser, selbstsicherer, sehe bevorstehende Aufgaben und gehe sie wieder an, statt in Lethargie zu versinken. Mein Dank geht zum wiederholten Mal an zwei liebe Freunde, die mir in dieser Zeit eine unschätzbar große Hilfe waren, außerdem an eine neue liebe Freundin, die seit ca. einem Monat an meinen Leben und Alltag teilhat.
Ich isoliere mich nicht, bemühe mich in alle Richtungen zu kommunizieren, wo es mir angebracht erscheint. Ein Teil der Kollegen versteht mittlerweile meine Intentionen und unterstützt mich dabei, während einzelne sich bewußt distanzieren. Es war nie meine Absicht, gezielt jemandem zu schaden, allerdings habe ich auch keine Rezept gefunden, wie ich andere vor eigenen Fehlern bewahren kann.
Es kommen noch viele Aufgaben auf mich zu, privat und beruflich, die ich passend zur Jahreszeit mit frischer Energie angehen kann.
Ich isoliere mich nicht, bemühe mich in alle Richtungen zu kommunizieren, wo es mir angebracht erscheint. Ein Teil der Kollegen versteht mittlerweile meine Intentionen und unterstützt mich dabei, während einzelne sich bewußt distanzieren. Es war nie meine Absicht, gezielt jemandem zu schaden, allerdings habe ich auch keine Rezept gefunden, wie ich andere vor eigenen Fehlern bewahren kann.
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