Dienstag, 7. Mai 2013
Und ewig grüßt das Murmeltier.
Es ist nun fast ein Jahr her, dass ich mich hier gemeldet habe. Vieles hat sich ereignet, manches wie gewünscht, anderes nicht. Leider stehe ich schon wieder an einem Scheideweg, dieses mal allerdings unter anderen Vorzeichen.

Meine Beziehung zu IHR, die mir aus meinem Tief herausgeholfen hat, ist so gut wie vorbei. Ich bin in meinen Emotionen noch hin und her gerissen, hadere noch mit mir selbst. Warum? Ich habe den entscheidenden Punkt gesetzt und sehe rückblickend noch viele positive Aspekte. Obwohl ich weiß, dass ich dazu neige, zu viel zurückzuschauen, kann ich nicht aus meiner Haut und gelange in den ruhigeren Momenten eben genau in diese Situation. Wir sind noch immer in Kontakt, wenn auch bei weitem nicht so intensiv wie vor Wochen.

Hatten wir die richtigen Prioritäten für uns gesetzt? In einer Wochenendbeziehung ist es sehr schwierig, allen Erwartungen gerecht zu werden, denn in den wenigen Momenten, in denen man sich sieht, soll alles "perfekt" und harmonisch sein. Mit Kindern wird es ungemein schwerer. Ein falsches Wort oder eben ein unterlassenes Wort hinterlässt dann schnell Schatten.

In den letzten Wochen und Monaten sah ich mich immer mehr im Abseits. Hatte ich nicht genug Verständnis aufgebracht? Bin ich zu schwach, um ihren Kampf mitzutragen? Ja, sie sieht sich selbst in einem Kampf an mehreren Fronten, was ich teilweise nachvollziehen kann. Andererseits habe ich mir auch kritische Gedanken dazu gemacht und sah mich schließlich als neue, zusätzliche Front. Mit diesem Bild in meinem Kopf änderte sich mein Weg.

Ein gefangener Augenblick oder nur eingefangener Augenblick?

Wir werden uns wieder treffen. Vermutlich ein letztes Mal. Es wird sich zeigen.

...und wahrscheinlich wird es dann auch wieder hier zu lesen sein.

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