Freitag, 21. März 2014
Die Zeit vergeht
Es sind nun ein paar Wochen ins Land gegangen, Zeit, in der ich manches verarbeiten konnte. Es war eine bitteres Erwachen.

Einzelnde "Flashbacks" überfallen mich, aber ich kann nun besser damit umgehen. Der Kontakt zu ihr ist abgerissen. Zwangsläufig. Meine Mails waren zu viel, meine Emotionen unkontrolliert, für sie war es nicht mehr gewollt. Die Zeit, in der sie sich mit mir und diesen Problemen auseinandergesetzt hätte, war lange vorbei, auch wenn ich damals nicht dazu in der Lage war. Ein letztes gemeinsames Telefonat half mir. Das eine oder andere könnte man auch als Schutzbehauptung interpretieren, um ihre neue Beziehung nicht zu gefährden, um Erinnerungen und Gefühle nicht mehr zuzulassen. Für manche Menschen ist dies logisch und richtig, mir fällt es schwer, loszulassen.

Was ich endlich begriffen habe, ist, dass unsere Kommunikation nicht mehr stimmte. Wo am Anfang noch eine Leichtigkeit und Offenheit war, waren die letzten Monate geprägt von Zurückhaltung und Fehlinterpretationen. Ich weiß nicht, ob es ihr auch bewusst wurde, aber auch sie hatte dazu beigetragen.

Um mein Leben wieder besser in den Griff zu bekommen, versuche ich mehr nach vorne zu schauen. Die ersten Ansätze sind recht ordentlich. Ich schlafe wieder besser, versuche aktiver zu werden.

Erleichtert wird mein Bemühen durch den Frühlingsanfang. Wie viel leichter ist es doch, wenn die Tage nicht von Dunkelheit dominiert werden, sondern Sonne und Helligkeit überhand nehmen.

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