Mittwoch, 31. Juli 2013
"Haunted"
(...)

All that's left
Is the ghost of your smile
It stays awhile
Then fades away

(...)


(by I.G.)

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Dienstag, 14. Mai 2013
Wo fang ich an...
Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt. Ebenso oft fand ich eine brauchbare Antwort. Heute bin ich wieder verunsichert, hab' ein beklemmendes Gefühl im Bauch.

Ich bin nicht mehr sicher, was ich will. Wusste ich das wirklilch in den letzten Jahren? Auch da habe ich berechtigte Zweifel, denn ich bin mehr oder minder planungslos umhergeirrt, habe mich treiben lassen. Daher fällt es mir heute schwer, mich umzustellen, ohne eigene konkrete Ziele einzubringen.

Meine eigenen Ziele, die ich früher verfolgte sind abgehakt. Beruflich sind aktuell kaum Veränderungen möglich. Meine privaten Ziele wurden durch die Scheidung zertrümmert und ich leide Tag für Tag unter der Trennung von meinen Kindern. Auch eine neue Beziehung war mir dabei keine Hilfe. Meine Freizeitaktivitäten liefen über sehr viele Jahre wie von alleine: ich machte Musik. Das änderte sich ebenfalls, da meine privaten und beruflichen Verpflichtungen ihren Tribut verlangten. Außerdem hatten sich meine Vorlieben geändert, waren aber nicht zu realisieren.

Neue Ziele gab es bisher nicht. Traurig, aber wahr.
Im Verlauf meiner letzten Beziehung drängte sich mir der Gedanke auf, dass ich immer mehr versuchte, das Fehlen meiner Ziele durch die Übernahme ihrer zu kompensieren. Das ist aber nicht die Lösung.

Hier also meine aktuelle Aufgabenstellung:
was will ich?

Am vergangenen Wochenende traf ich sie wieder. Noch nicht ganz sicher, wie es mit uns weitergeht, verbrachten wir dennoch einige verrückte Stunden miteinander. Nun steht die Entscheidung an: sind wir noch immer füreinander geschaffen?

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Dienstag, 7. Mai 2013
Und ewig grüßt das Murmeltier.
Es ist nun fast ein Jahr her, dass ich mich hier gemeldet habe. Vieles hat sich ereignet, manches wie gewünscht, anderes nicht. Leider stehe ich schon wieder an einem Scheideweg, dieses mal allerdings unter anderen Vorzeichen.

Meine Beziehung zu IHR, die mir aus meinem Tief herausgeholfen hat, ist so gut wie vorbei. Ich bin in meinen Emotionen noch hin und her gerissen, hadere noch mit mir selbst. Warum? Ich habe den entscheidenden Punkt gesetzt und sehe rückblickend noch viele positive Aspekte. Obwohl ich weiß, dass ich dazu neige, zu viel zurückzuschauen, kann ich nicht aus meiner Haut und gelange in den ruhigeren Momenten eben genau in diese Situation. Wir sind noch immer in Kontakt, wenn auch bei weitem nicht so intensiv wie vor Wochen.

Hatten wir die richtigen Prioritäten für uns gesetzt? In einer Wochenendbeziehung ist es sehr schwierig, allen Erwartungen gerecht zu werden, denn in den wenigen Momenten, in denen man sich sieht, soll alles "perfekt" und harmonisch sein. Mit Kindern wird es ungemein schwerer. Ein falsches Wort oder eben ein unterlassenes Wort hinterlässt dann schnell Schatten.

In den letzten Wochen und Monaten sah ich mich immer mehr im Abseits. Hatte ich nicht genug Verständnis aufgebracht? Bin ich zu schwach, um ihren Kampf mitzutragen? Ja, sie sieht sich selbst in einem Kampf an mehreren Fronten, was ich teilweise nachvollziehen kann. Andererseits habe ich mir auch kritische Gedanken dazu gemacht und sah mich schließlich als neue, zusätzliche Front. Mit diesem Bild in meinem Kopf änderte sich mein Weg.

Ein gefangener Augenblick oder nur eingefangener Augenblick?

Wir werden uns wieder treffen. Vermutlich ein letztes Mal. Es wird sich zeigen.

...und wahrscheinlich wird es dann auch wieder hier zu lesen sein.

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Dienstag, 14. Februar 2012
Alles wird gut... ist gut... war irgendwie gut...
Auch Krisen haben ihre Bedeutung: man kann gestärkt aus ihnen hervorgehen. Natürlich ist dies einfacher, wenn diese schlechte Zeit ein versöhnliches Ende findet. Erleichternd für mich war der Umstand, daß ich ziemlich selbsreflektierend und -kritisch bin, aber dennoch das Gute suche. Ein kleiner Lichtschein kann schon ausreichend sein, um den richtigen Weg zu finden. Angestupst von guten Freunden, selbst am suchen und so war eine gute Ausgangsposition möglich.

Wo wäre ich heute, ohne diese unterschiedlichen Phasen in meinem Leben? Wer wäre ich heute?
Daß ich nicht immer den für mich bequemen Weg eingeschlagen habe, ist ein fester Bestandteil meines Wesens. Ob ich nun einen besonders gestärkten Charakter habe oder nicht, erscheint mir eher sekundär. Wichtiger ist es für mich, wieder aufzustehen und das erlebte als wichtige Erfahrung mitzunehmen.



Natürlich wirke ich jetzt anders auf meine Mitmenschen, mein Umfeld. Wenn ich zuvor etwas grimmig, verschlossen oder unnahbar gewirkt haben muß, so merke ich nun, daß ich offener und interessierter gesehen werde. Von einer Frau kann ich dementsprechend nur bei eigenem Wohlbefinden sowie positiver Ausstrahlung als attraktiv warhgenommen werden. Siehe da: es funktioniert. Nach ca. zwei Jahren zunehmender Selbst-Isolation bin ich nun wach, interessiert und entdecke meinen eigenen Charme wieder. (...zumindest wird es mir so attestiert. ;-) ) ...und wer freut sich nicht über positives Feedback?

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Montag, 6. Februar 2012
Same procedure as every year...
Täglich ertappe ich mich dabei, in alte Verhaltensmuster zurück zu fallen. Jeden Morgen erliege ich der bequemen Versuchung, bestimmte Dinge schleifen zu lassen, statt sie aktiv anzugehen.

Eigentlich geht es mir bedeutend besser, verglichen zum vergangenen Dezember, aber ich bin wieder zu oft alleine. Meine liebe Freundin ist beruflich in den nächsten Monaten sehr gefordert, mein bester Freund ebenso. Zwar habe ich in den letzten Tagen mehrfach mit neuen Bekanntschaften online gechattet, allerdings fühle ich mich nicht richtig wohl dabei. Eine Frau wirkt sehr nett, an mir interessiert und sucht den Kontakt, jedoch bin ich mir nicht sicher. Vielleicht würde ein persönliches Treffen mir Klarheit verschaffen. Es fehlt noch das gewisse etwas, der Funke... Und genau das suche ich!


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Sonntag, 29. Januar 2012
Psycho oder nicht Psycho
Kürzlich war ich selbst in der Situation, mir Gedanken zu machen, ob ich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen solle. Ich sah mich selbst in einer Sackgasse und hatte Angst, immer tiefer zu versinken. Wie ich bereits in anderen Beiträgen schrieb, halfen mir einzelne Freunde, daß es nicht so weit gekommen ist. Allerdings kann es natürlich jederzeit Rückschläge geben, die intensivere Hilfe notwendig machen würden.

Nun sah ich in einem Bericht, wie schlecht es um die Versorgung von Patienten steht, die Bedarf an Psychotherapie haben. Wartezeiten von drei bis sechs Monaten sind die Regel. Die Begründung der Kassenärztlichen Vereinigung: es sei keine Akutsituation im Sinne von lebensbedrohlich.
Finanzielle Zwänge sind in allen Lebensbereichen vorhanden, aber wenn Nichtmediziner von Schreibtischen aus die Schwere der Krankheiten beurteilen, dann kann es nicht funktionieren. "Burn-out" ist seit ein paar Jahren bei fast allen bekannt, wird aber häufig falsch interpretiert. So weit ich es beurteilen kann, wird es allzuoft mit Depression verwechselt. Wie auch immer, beides kann zu starken Einschränkungen im persönlichen Leben und im Beruf führen. Je später eine Erkrankung erkannt wird und damit eine Therapie ebenso verspätet ansetzt, desto schlechter sind die Erfolgsaussichten. Die daraus resultierenden Folgen sind nicht vorhersehbar. Natürlich gibt es in der Schwere der einzelnen Erkrankungen Abstufungen, die nicht zwangsläufig zum Supergau führen, aber es ist doch vielsagend, wie unfähig die beteiligten Verbände und Einrichtungen sind, auf Mißstände zu reagieren. "Hilfe zur Selbsthilfe" kann nur funktionieren, wenn ausreichend Kapazitäten vorhanden sind, um zeitnah zu reagieren und Unterstützung zu ermöglichen. Wer sich also nicht selbst helfen kann, scheint tatsächlich verloren zu sein...

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Freitag, 27. Januar 2012
Wie an der Börse: auf und ab.
Ich versuche wieder aktiver zu sein, auszugehen, Frauen kennen zu lernen. Bin sogar an einer Singlebörse angemeldet, obwohl ich nicht so recht überzeugt bin, daß es der richtige Weg ist. Man sitzt am Monitor und unterliegt sehr schnell der Versuchung, weiter zu schauen, eben unverbindlich zu bleiben.

Aber kaum bin ich in einen Chat vertieft, sehe zwei, drei Fotos, beginne ich zu hoffen. An drei Abenden hintereinander habe ich mit ihr nun gemailt, aber heute abend wurde ich offensichtlich ignoriert. Obwohl sie online war, ließ sie meine Mails ungeöffnet, unbeachtet. Und schon plagen mich wieder Fragen und kleine Selbstzweifel. Habe ich zu viel erwartet? Welchen Fehler habe ich gemacht?

Ich habe schon immer Fehler zuerst bei mir gesucht, wurde fündig und dabei großzügig die der anderen außer Acht gelassen. Dieses Grübeln darf ich nicht mehr zu sehr in mir hoch kommen lassen, sonst laufe ich wieder Gefahr, abzudriften, hinweg von meinem eigeschlagenen Weg. Der Morgen wird einen neuen Tag bringen und es geht weiter. ...oder von vorne los.

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Mittwoch, 25. Januar 2012
Überraschende Ereignisse und stetige Entwicklungen
Vor ein paar Wochen war ich noch ziemlich am Boden zerstört. Die Welt um mich herum erschien mir grau und trist. Der Weg, den ich seither eingeschlagen habe, hat mir wieder neue Kraft und Zuversicht gegeben. Dank einzelner guter Freunde fand ich den Zuspruch, der mich nicht verzagen ließ. Das Ich, welches nun diese Zeilen schreibt, ist einem fortschreitenden Prozeß der Besserung und hat sich wieder einem aktiveren Leben zugewandt.

Es ist eine Entwicklung, die natürlich nicht nur geradlinig, ohne kleine Rückschläge verläuft. Kleinere Schwächemomente hatten sich noch eingeschlichen, hielten mich aber nicht von meinem eingeschlagenen Kurs ab. Parallel dazu gibt es dann auch spontane Ereignisse, welche nicht vorhersehbar waren.

Meine liebe Freundin, seit Monaten eine große Stütze, hat selbst private Probleme. Sie ist im Streit von zuhause ausgezogen. Ihr Freund hat sie fantastisch unterstützt und beschützt, mich haben beide dabei ins Vertrauen gezogen, um ihnen zuzuhören, meine Meinung zu erfragen.

Probeleme, die sich kurzfristig am Arbeitsplatz ereigneten, haben mich ebenfalls nicht zurückgeworfen. Im Gegenteil: ich gewinne auch hier wieder an Selbstsicherheit und Kraft. Beides drohte ich auch in diesem Bereich zu verlieren, obwohl mir mein Beruf noch immer mit Berufung verbunden war. ...ist. Meine persönliche Motivation ist schon seit Jahren ein Anker im Strudel der kollegialen Probleme.

Kurz gesagt: es geht bergauf.

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Mittwoch, 18. Januar 2012
Gute Zeiten, schlechte Zeiten...
Stimmungsschwankungen hat jeder: Mal mehr, mal weniger. In Krisenzeiten kann es schon mal schwieriger werden, überhaupt ein hoch zu finden.
Ich hatte schon immer die Neigung, mich selbst zu analysieren. Vielleicht zu intensiv, aber ich fühlte mich meistens damit recht gut, denn ich war meiner selbst bewußt. Von meinem kleinen Standpunkt aus, aber auch von außen reflektierend wollte ich mich sehen.
Gerade heute war ein eher unspektakulärer Tag, was die tatsächlichen Ereignisse angeht, aber es war ein guter Tag! Obwohl das Wetter im ganzen Verlauf schlechter wurde, lichtete sich meine Stimmung immer mehr.
Eine mittelmäßige Nachtschicht, aufgelockert durch Chats mit lieben Freunden, Schwimmen am Morgen und anschließend eine kleine Wanderung mit bestem Freund. Dazu ein guter Soundtrack.
Wissend, daß es wieder Rückschläge geben kann oder wird, freue ich mich jetzt über den guten Tag, meine gute Stimmung und meine guten Freunde, die mich seit ein paar Wochen "begleiten". ...und hoffe dies mit in die nächsten Tage mitnehmen zu können.

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